Übertreibt es nicht! Die Don’ts des Content Marketing

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Content Marketing bietet wirklich zahlreiche Möglichkeiten, sich bei seinen Kunden beliebt zu machen und neue Kunden von seiner Marke zu begeistern. ABER man muss wirklich aufpassen, nicht in Richtung nerviger Marketing-Methoden abzudriften.

Deshalb meine Bitte an alle, die Content Marketing betreiben: Übertreibt es nicht!

Marketing You Won’t Hate

„Marketing You Won’t Hate“ ist eine gerngenutzte Beschreibung von Content Marketing, weil es dazu gedacht ist, dem Kunden Mehrwert zu bieten und nicht zu nerven.

Ich sehe aber immer wieder, dass erschreckend viele Agenturen, Unternehmen und Marketer, die sich dem Content Marketing verschrieben haben, genau die sind, die zu besonders nervigen Methoden greifen. Hier eine kleine (sicher nicht vollständige) Liste von Methoden, von denen ich dringend abraten möchte:

  • Datensammlung en masse: Klar, Infos über Kunden zu sammeln, ist heutzutage wahnsinnig wichtig. Dies sollte man aber so vorsichtig wie möglich tun. Wenn ich ein E-Book downloaden will oder mir irgendwelche Vorlagen als gratis angepriesen werden, ist es sehr irritierend, wenn ich neben meiner E-Mail-Adresse und meinem Namen auch noch Telefonnummer, Adresse, Firmenname, Firmengröße usw. zwingend angeben muss. Da überlege ich mir wirklich dreimal, ob ich den angebotenen Content unbedingt brauche.
  • Die E-Book Falle: Wenn ihr ein E-Book anbietet, dann sollte es einen dem entsprechenden Umfang haben. Ich für meinen Teil erwarte ein Dokument, das mindestens 50 Seiten umfasst. Wenn ich mit meinen Daten „bezahle“ und anschließend ein 10-seitiges PDF bekomme, das auch noch mit vielen schön großen Bildern in die Länge gezogen wurde, bin ich enttäuscht. Und irgendwie fühle ich mich auch ein bisschen über den Tisch gezogen, auch wenn ich dafür kein Geld ausgegeben habe. Nennt es in dem Fall lieber E-Paper, um keine falschen Erwartungen zu wecken, die ihr nicht erfüllt.
  • E-Mail Flut: Das gilt natürlich nicht nur im Content Marketing, sondern immer: Zu viele Newsletter nerven. Punkt. Auch wenn ich viele Inhalte habe, bei denen ich mir sicher bin, dass sie meine Kunden interessieren, rechtfertig das tägliche Newsletter nicht. Fasst die Themen zusammen oder sucht euch ein Top-Thema für den Newsletter und gebt euren Lesern auf eurer Website die Möglichkeit, in den anderen Inhalten zu schmökern. Oder, wenn der tägliche Newsletter wirklich unbedingt sein muss: Informiert zukünftige Abonnenten vorher, dass sie nach der Anmeldung täglich Mails bekommen.
  • Nicht übertreiben! Das gilt zum Beispiel bei Call-to-Actions. Diese sollten eine Aufforderung sein, aber nicht zu aufdringlich. Wenn ich meine Leser mit Pop-ups davon abhalten will, meine Website zu verlassen oder sich für den Newsletter anzumelden, wirkt das aufdringlich und nicht gerade sympathisch. Oder bei der Newsletter-Abmeldung: Es ist durchaus eine gute Idee nachzufragen, warum der User sich abmelden möchte. Ein weinerliches Video oder übertrieben zur Schau gestellte Trauer über die Abmeldung wirken aber weder authentisch noch überzeugen sie den Abonnenten, doch angemeldet zu bleiben.

Das sind nur ein paar nervige Angewohnheiten, die Content Marketer entwickeln. Welche Methoden nerven euch besonders oder seid ihr bei diesem Thema ganz anderer Meinung? Sagt es in den Comments!

Auf dcustom.com findet ihr noch weitere Content Marketing Angewohnheiten, die nerven.

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