Content Marketing Strategie – wie ihr das Ganze angehen solltet

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Ihr habt euch also alle Argumente angehört und euch schlussendlich dafür entschieden, Content Marketing zu betreiben. Und was jetzt?

Bevor ihr anfangt, solltet ihr euch einen Plan zurechtlegen, damit das Vorhaben zum größtmöglichen Erfolg führt. Diesen Plan nennt man Content Marketing Strategie. Dies ist ein sehr komplexes Thema, weshalb dieser Artikel die Vorgehensweise nur in ganz groben Zügen umreißt. Ausführliche Blogbeiträge zu den einzelnen Punkten folgen natürlich noch.

Also Content Marketing Strategie – das klingt zuerst einmal nach viel Arbeit und wenig belegbare Fortschritte. Trotzdem ist es natürlich ratsam, sich vorher die Ziele, Zielgruppen und Promotionsstrategie zu überlegen, um nicht Energie in die falschen Themen zu stecken. Was die falschen Themen sind, weiß ich aber erst, wenn eine Strategie existiert.

Deshalb: Zettel her, Stift in die Hand (oder wohl eher Computer her) und los geht’s.

Ziele

Ganz wichtig: Was möchte ich mit meinem Content überhaupt erreichen? Möchte ich die Bekanntheit meiner Marke oder meines Unternehmens erhöhen oder meine Positionierung ändern? Möchte ich hauptsächlich Traffic auf meine Website bekommen oder die User auch zu einem bestimmten Handeln animieren?

Die Ziele, die hinter einer Content Marketing Strategie stecken, sind vielfältig und von Unternehmen zu Unternehmen verschieden. Sie sollten wohl überlegt sein. Im idealen Fall zahlen sie auf die allgemeinen Unternehmens- und Marketingziele ein.

Tipp: Frage dich jedes Mal, wenn du vor der Entscheidung stehst, ob du einen Blogbeitrag zu einem bestimmten Thema schreibst oder nicht, ob das Thema dazu beträgt, die festgelegten Ziele zu erreichen. Wenn nicht, schreib das Thema gar nicht!

Zielgruppen

Wenn die Ziele einmal feststehen, ist der nächste Schritt sich zu überlegen, welche Zielgruppen ich mit meinem Content erreichen möchte. Auch hier ist es sehr hilfreich, schriftlich und so genau wie möglich festzuhalten, für wen die Inhalte gedacht sind. Vielleicht sind es Familien, Hippster, Jugendliche oder Manager. Dabei sollte man darauf achten, dass nicht zu viele Zielgruppen ausgewählt werden. Wenn man nämlich jedem gefallen möchte, läuft man Gefahr, sehr allgemein zu werden und gar niemanden mehr anzusprechen.

Tipp: Stellt euch wirklich genaue Personen als Stellvertreter für eine Zielgruppe vor. Das macht später auch das Verfassen der Texte leichter, wenn man eine konkrete Person vor Augen hat, für die der Content gedacht ist.

Content Ideen sammeln

Wenn man diese Rahmenbedingungen einmal festgelegt hat und weiß, was man erreichen und wen man ansprechen will, kann man schon daran gehen, Content Ideen zu sammeln. Also welche Themen man behandeln will und was die idealen Formate dafür sind (Blogbeiträge, Videos, E-Books, Infografiken usw.).

In dem Stadium ist es sehr hilfreich, wirklich jede Idee festzuhalten und mit möglichst vielen Menschen im Unternehmen zu sprechen. Die Ideen müssen ja nicht alle sofort verwendet werden, es geht im ersten Schritt um Brainstorming. Aussortieren kann man anschließend immer noch.

Redaktionsplan

Diese gesammelten Ideen können dann in einen Redaktionsplan gegossen werden. Die wichtigsten Bestandteile:

  • Thema
  • Format
  • Autor
  • Fertigstellungsdatum
  • Veröffentlichungsdatum

Wenn man diese Infos in einem Redaktionsplan festhält, sollte man auch darauf achten, die gewählten Themen mit allgemeinen Gegebenheiten abzugleichen. Jahreszeiten, Feiertage oder auch aktuelle Ereignisse können und sollten Einfluss auf den Redaktionsplan haben, um für die Leser relevant zu sein. Ein anschauliches Beispiel wäre ein Artikel über Skisport im Sommer. Auch wenn der Content meine Ziele erfüllt und die richtige Zielgruppe addressiert, wird so ein Blogbeitrag im Sommer wenig Aufmerksamkeit wecken und im schlechtesten Fall für Häme im Netz sorgen.

Promotionsstrategie

Damit sind wir auch schon beim Thema Promotionsstrategie. Es nützt natürlich nichts, ein tollen Redaktionsplan zu haben, wenn man sich keine Gedanken darüber macht, wie die Inhalte verbreitet werden. Das ist ein Punkt, dem meiner Erfahrung nach in der Praxis oft keine bzw. zu wenig oder zu spät Beachtung geschenkt wird.

Die wichtigsten Verbreitungsmöglichkeiten für euren Content sind zum einen Social Media Kanäle und zum anderen Newsletter und Google. Man sollte sich also Gedanken darüber machen, auf welchen Social Media Plattformen die Inhalte gepostet werden. Klassischerweise sind das meistens Facebook und Twitter, bei tollen Bildern kommen auch Instagram und Pinterest in Frage. Für B2B-Inhalte werden wahrscheinlich LinkedIn und Xing eine wichtigere Rolle spielen. Neben den klassischen Kanälen können auch What’s App oder Snapchat die richtige Wahl sein. Das kommt aber sehr auf das Thema des Contents an.

Auch Newsletter sind eine beliebte und effiziente Form der Verbreitung von Inhalten. Hier muss allerdings im Vorfeld ein Abonnenten-Stamm gebildet werden, an den die Inhalte verschickt werden können.

Google ist natürlich ein sehr wichtiger Verbündeter, um neue Leser zu gewinnen. Um bei Suchanfragen relevante Inhalte zu liefern und damit aufzutauchen, muss mein Content die wichtigsten Keywords beinhalten. Zu diesen Themen wird es bald ausführliche Artikel auf contentflowers geben.

Erfolgskontrolle

Am Schluss soll auch erwähnt sein, dass die Erfolgskontrolle der gesetzten Aktivitäten wahnsinnig wichtig ist, um die Strategie auf ihre Sinnhaftigkeit zu überprüfen. Wie ist mein Content angekommen? Was wurde besonders oft geklickt? Was hat nicht den gewünschten Erfolg gebracht? Dieses Wissen kann dafür verwendet werden, die Strategie laufend anzupassen, von Fehlern zu lernen und im sich schnell ändernden Online-Businness wichtige Veränderungen wahrzunehmen und darauf zu reagieren.

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